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  • arrow-checkmarkManuelle und vollautomatische Autoklavenbeladelösungen (bis zu 10 Lagen/Minute)
  • arrow-checkmarkZugeschnitten auf Ihre Platzverhältnisse und Produktträger
  • arrow-checkmarkVerbessern Sie Ergonomie und Sicherheit in Ihrer Produktionsanlage

Autoklavenbeladung und weltweite Trends

Da die Weltbevölkerung weiter wächst (9 Milliarden bis 2050), steigt auch die Nachfrage nach Lebensmitteln weiter an.

Die Lebensmittelhersteller müssen ihre Kapazitäten und ihre Effizienz steigern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Bei den Herstellern von Lebensmittelkonserven ist eine Verlagerung von kleineren Behältern zu großen Autoklaven in den Produktionsanlagen zu beobachten. Größere Autoklaven bedeuten mehr und größere Produktträger. Als Nebeneffekt dieses Effizienzgewinns ist es wichtig, die Art und Weise der Be- und Entladung des Autoklavs genau zu betrachten. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ein durchschnittlicher Korb oder Stapel zwischen 800 und 1.500 kg (!) wiegt.

Autoklaven-Systeme

Mit über 50 Jahren Erfahrung bietet Lan Handling Technologies eine breite Palette von Lösungen für die Verarbeitung von Beuteln, Dosen, Gläsern und halbstarren Behältern in Körben oder Stapel, die für die Sterilisation in Autoklaven bestimmt sind. Lan Handling Technologies kann mit mehr als 300 Projekten weltweit als echter Spezialist bezeichnet werden, wenn es um den Entwurf, die Konstruktion und die Installation von Be- und Entladesystemen für Autoklaven geht.

#1 - Manuell

Bei Lan Handling Technologies betrachten wir das manuelle Be- und Entladen von Autoklaven als eine halbautomatische Lösung.

Alle anderen Tätigkeiten, wie das Be- und Entladen der Produktträger, erfolgen automatisch. Wie bereits erwähnt, kann eine Autoklavenladung sehr viel wiegen. Deshalb werden häufig spezielle Rollwagen oder Palettenhubwagen eingesetzt, was die körperliche Anstrengung erheblich reduziert.

Dies kann eine gute Lösung sein, wenn Sie Ihre ersten Schritte in die Automatisierung machen wollen.

In Bezug auf die Ausrüstungskosten ist dies die günstigste Lösung. Gleichzeitig ist jedoch mehr Personal erforderlich, und das Beladen eines Autoklavs dauert oft etwa dreimal so lange wie bei einer automatischen Lösung.

Beginnen Sie mit einer manuellen Lösung? Dann empfehlen wir Ihnen, im Bereich Ihrer Autoklaven genügend Platz zu lassen, damit eine spätere Automatisierung noch möglich ist.

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#2 - Fester (Brücken-)Förderer

Bei Autoklaven mit internen Ketten können feste Förderer in die Transportsysteme integriert werden.

Dieser Förderer transportiert die Produktträger zur Autoklaventür, wonach der Korb oder Stapel auf der Kette in den Autoklav befördert wird.

Der Hauptvorteil dieser Methode besteht darin, dass sie wenig zusätzlichen Platz benötigt.

Ein großer Nachteil ist, dass die beweglichen mechanischen Teile im Autoklav aufgrund der rauen Umgebung schneller verschleißen. Daher sind Ausfälle und Wartungsprobleme wahrscheinlicher.

#3 - Shuttle

Unsere Spezialität. Nachdem die Produktträger wie Körbe oder Stapel vom Belader befüllt wurden, werden sie einzeln auf das Shuttle gesetzt.

Sobald das Shuttle voll ist, transportiert es die Produktträger zu einem verfügbaren Autoklav. Eine ausziehbare „Zunge“ hebt die Träger an und legt sie in den Autoklav. Nach Abschluss des Sterilisationsprozesses wird dieser Vorgang in umgekehrter Reihenfolge wiederholt. Die Zunge hebt die Körbe aus dem Autoklav und das Shuttle befördert alle Träger zum Entladebereich.

Das Lan-Shuttle ist in mehrfacher Hinsicht von Vorteil.

Die Maschine ist vor allem für schwere Lasten geeignet. So haben wir beispielsweise Shuttles mit einer Länge von fast 10 Metern und einer Zunge, die mehr als 12 Tonnen heben kann, entworfen und installiert. Außerdem sorgt die Zunge dafür, dass in den Autoklaven keine beweglichen Teile benötigt werden, was Ihnen Wartungskosten erspart. Und schließlich macht unser Autoklaven-Shuttle Ihren Autoklavenraum zu einem sichereren Arbeitsort.

Kleines Manko: Von allen vier Methoden benötigt diese Lösung für die Beladung der Autoklaven den meiste Platz, da sich das Shuttle auf Schienen bewegt, die vor den Autoklaven auf dem Boden angebracht werden.

#4 - Fahrerlose Transportsysteme (FTS)

Wenn Sie den höchsten Automatisierungsgrad anstreben, ist ein FTS vielleicht die richtige Lösung.

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) funktionieren ohne Gleis. Oben am FTS ist ein kurzer Transportabschnitt angebracht, sodass es an den Belader, den Autoklav und den Entlader andocken kann, um einen Produktträger zu transportieren. Aufgrund der hohen Flexibilität kann die Integration von FTS eine interessante Methode für das Beladen von Autoklaven in Produktionsstätten sein, die wenig Platz haben und bei denen sich die Autoklaven an verschiedenen Orten befinden.

Gleichzeitig gibt es bei FTS oft Herausforderungen.

Diese Herausforderungen betreffen die geforderte Kapazität (die meisten FTS transportieren jeweils nur einen Träger) und damit die Wartezeit (die Be- und Entladezeit eines Autoklavs erhöht sich). Außerdem stellen nasse und schräge Böden eine Herausforderung für FTS-basierte Transportsysteme dar.

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